|

Was mich BePart zur Landtagswahl gefragt hat und was ich geantwortet habe

Von Stephan Köthe

Sehr geehrte Landtagswahlkandidatinnen und Landtagswahlkandidaten im Landkreis Esslingen, 

wir von BePart – der offiziellen Jugendbeteiligung der Stadt Kirchheim unter Teck – sowie vom Kreisjugendring Esslingen möchten Ihnen im Vorfeld der Landtagswahl 2026 gerne einige Fragen stellen, die insbesondere junge Menschen im Landkreis bewegen.

  1. Wie schafft es Baden-Württemberg, sein gestecktes Ziel zu erreichen, bis 2040 klimaneutral zu sein?

Meine Antwort: Diese Ziel ist nicht erreichbar, ohne dass Baden-Württemberg schweren Schaden nimmt. Dieses Ziel wird uns unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand kosten – und global eine nicht messbare Auswirkung haben. Die Abschaltung der Kernkraftwerke ist ein politischer Irrweg – ohne die Abschaltung hätten wir so viel CO₂ eingespart, wie alle PKWs in BW ausstoßen. (Quelle: https://www.stephan-koethe.de/baden-wuerttemberg-in-zahlen/). Stattdessen sind wir auf dem Weg ins ökonomische Abseits. Deutschlands Beitrag zur globalen CO₂-Bilanz ist lächerlich gering. Unser Niedergang nützt niemandem und wird als warnendes Negativbeispiel dienen: ein wohlhabendes Land, das sich selbst ruiniert, weil es sich (wieder einmal) für besser hält, als der Rest der Welt.

  1. Was halten Sie von Fächern, die auf das Leben vorbereiten (Stichwort „Lebenskunde“)?

Meine Antwort: Ein sehr wichtiges Thema! Unsere jungen Leute sollten in der Schule umfassende Kenntnisse zum Finanzsystem, zur Börse, zum persönlichen Umgang mit Geld, über Wege in die Selbstständigkeit, über das politische System, wie man kritisch denkt, wie KI eingesetzt werden kann, um seine Ziele zu erreichen, welche Ziele es überhaupt gibt, etc. Es gäbe so viel, was unsere jungen Leute wissen sollten und was sie im Leben tatsächlich gut gebrauchen könnten – und der Unterricht würde sogar Spaß machen! Aber – wenn die jungen Leute in diesen Sachen fit wären, welche Partei würden sie dann wählen?

  1. Was wollen Sie tun, damit junge Menschen im Landkreis Esslingen bezahlbar, flexibel und klimafreundlich unterwegs sein können?

Meine Antwort: Ich würde für beste Rahmenbedingungen für die Wirtschaft sorgen (günstige Energie, weniger Vorschriften, weniger Steuern, beste internationale Vernetzung für günstige Rohstoffe, etc.). Wenn unsere Wirtschaft boomt, dann gibt es genug Arbeitsplätze und die jungen Menschen können sich kaufen, was sie wollen und dann unterwegs sein, mit was sie wollen!

Die Antworten zu den Fragen im Videoformat in Kürze – leider ohne Video.

  1. Wie wollen Sie sicherstellen, dass junge Menschen im Landkreis Esslingen bei politischen Entscheidungen wirklich mitreden können?

Meine Antwort: Siehe Punkt 2 oben.

  1. Wie ist Ihre Meinung zur geplanten Social-Media-Einschränkung für Jugendliche unter 16 Jahren?

Meine Antwort: Dieses Verbot ist eine ganz finstere Sache. Es kommt wahrscheinlich ab 14, nicht ab 16. Aber der Jugendschutz ist nur ein Vorwand, es geht um Identitätsfeststellung, es geht um Klarnamen, es geht um staatliche Kontrolle. Um festzustellen, wie alt Du bist, muss sich jeder authentifizieren (auch die über 14 Jahre)!
Eltern sind für die Kindererziehung zuständig. Sie können bestimmen, wann ihre Kinder was dürfen. Der Staat soll sich aus der Kindererziehung heraushalten. Der Staat hat nicht darüber zu entscheiden, was Du auf Deinem Handy lesen oder schreiben darfst.
Warum sollte man Social-Media für Jugendliche verbieten? Im Fernsehen und im Internet können sie auch alles sehen, wenn es die Eltern nicht einschränken.

  1. Wie wollen Sie dafür sorgen, dass unsere Demokratie gestärkt wird?

Meine Antwort: Unsere Demokratie ist super stark! Die AfD ist der beste Beweis! Wir sind erst 13 Jahre alt und schon die beliebteste Partei Deutschlands (zumindest unter 16-34 Jährigen, Quelle: https://alternative-fuer-esslingen.de/aktuelles/die-alternative-fuer-deutschland-ist-unter-jungen-erwachsenen-in-baden-wuerttemberg-die-beliebteste-partei/) !
Wenn wir in Regierungsverantwortung sind, werden wir Volksabstimmung nach Schweizer Vorbild einführen. Bei allen wichtigen Themen wollen wir die Bürgerinnen und Bürger fragen, was sie wollen – es sind schließlich ihre Steuern, die wir nur verwalten.

Ähnliche Beiträge