2750 Jahre Ostern: der Weg zum Vater ist frei!
Von Stephan Köthe
Er hatte weder Gestalt noch Schönheit, dass wir nach ihm geschaut, kein Ansehen, dass er uns gefallen hätte. Verachtet war er und verlassen von Menschen, ein Mann der Schmerzen und vertraut mit Krankheit, wie einer, vor dem man das Antlitz verhüllt; so verachtet, dass er uns nichts galt. Doch wahrlich, unsre Krankheiten hat er getragen und unsre Schmerzen auf sich geladen; wir aber wähnten, er sei gestraft, von Gott geschlagen und geplagt. Und er war doch durchbohrt um unsrer Sünden, zerschlagen um unsrer Verschuldungen willen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir alle irrten umher wie Schafe, wir gingen jeder seinen eignen Weg; ihn aber ließ der Herr treffen unser aller Schuld. Er ward misshandelt und beugte sich und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das vor seinen Scherern verstummt. Und man gab ihm sein Grab bei den Gottlosen und bei den Übeltätern seine Stätte, wiewohl er kein Unrecht getan und kein Trug in seinem Munde war. Er, der Gerechte, mein Knecht, wird vielen Gerechtigkeit schaffen, und ihre Verschuldungen wird er tragen. Darum soll er erben unter den
Grossen, und mit Starken soll er Beute teilen, dafür dass er sein Leben in den Tod dahingab und
unter die Übeltäter gezählt ward, da er doch die Sünde der Vielen trug und für die Schuldigen eintrat.
Der Prophet Jesaja, Kapitel 53, 700 Jahre vor Christus (aus Platzgründen gekürzt).
Lesen Sie in der Bibel und besuchen Sie mit Ihrer Familie den Ostergarten bei der Rohräckerschule auf dem Zollberg. Sie können direkt an der Schule parken, immer geöffnet – noch bis zum 12.04.! Gesegnete Ostern!


