Landtagswahl 2026: Dritter Infostand am Schelztor
Von Stephan Köthe
Diesen Samstag (07.02.2026) hatten wir unseren dritten Infostand!
Wo: Am Schelztor in Esslingen
Wann: 10:00-14:00 Uhr

Von links nach rechts: Erik Wien (Sprecher Ortsverband Kirchheim), Stephan Köthe, Jürgen Häußler (Stadtrat in Esslingen)

Am 08.03.2026 wird der Landtag von Baden-Württemberg neu gewählt.
- Wir stehen für liberale und konservative Werte.
- Wir sind freiheitlich gesinnte Bürger.
- Wir sind überzeugte Demokraten.
- Wir bringen frischen Wind, neue Ideen und den Willen zur Veränderung mit.
- Unser Team besteht aus engagierten Bürgern, die sich für die Belange unserer Stadt einsetzen und sie voranbringen möchten.
- Wir sind nicht gebunden an die Strukturen und verkrustete Denkweisen.
- Wir stehen für Offenheit, Transparenz und Dialog. Ihre Anliegen und Ideen sind uns wichtig, wir sind bereit, sie anzuhören und in unsere politische Arbeit einzubeziehen.
- Im Landtag wollen wir die besten Lösungen für unser Land erarbeiten und umsetzen.
Wir hatten wieder viele Gespräche. Unsere Gegendemonstranten haben wie immer zuverlässig von 11:00-13:00 Uhr für die Extra-Portion Aufmerksamkeit gesorgt – vielen Dank!
Meine Highlights heute:
- Ein Bürger, Mitte 60, bleibt vor unserem Infostand stehen, er schaut zuerst den Stand an, dann mich und sagt: „Wer braucht denn sowas?„
Ich antworte ihm freundlich: „Die, wo die Freiheit lieben!„
Der Bürger: „Arschloch!„
Dann ist er weitergelaufen, ohne zu erklären, warum er anderer Meinung ist. Manche haben den Austausch von Argumenten verlernt. Vielleicht auch, weil es bequemer ist. Vielleicht auch, weil es schmerzhaft wäre, zu sehen, dass man angelogen wurde. - Ein Bürger mit arabischem Hintergrund (die Nationalität führe ich hier absichtlich nicht auf, um ihn zu schützen) spricht mich an: er wählt AfD. Er hat seit der Flüchtlingswelle 2015 als Übersetzer gearbeitet und arabisch sprechende Flüchtlinge übersetzt, ehrenamtlich, weil er der Gesellschaft etwas zurückgegeben wollte. Er hat damit aufgehört, weil er die Lügen nicht mehr ertragen konnte. Er meint, dass vor allem Marokko Straffälligen und schwer Integrierbaren gezielt über die EU-Grenzen verhilft.
- Ein Bürger, circa 70 Jahre, schreit im Vorbeigehen: „Wenn ihr endlich das Rattenpack rausschmeißt, dann kann man Euch wählen.“ Ich wollte ihm sagen, dass man bei der Landtagswahl 2026 im Wahlkreis Esslingen nur mich wählen kann. Und dass ich niemand kenne, den ich als Rattenpack bezeichnen würde, weder in der AfD noch in einer anderen Partei. Der Mann lief weiter und hat sich wahrscheinlich als Held gefühlt. Wie Bundespräsident Walter Steinmeier: „Wir lassen uns dieses Land nicht von extremistischen Rattenfängern kaputtmachen.“ Wenn der Bundespräsident so über die beliebteste Oppositionspartei redet, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn es Bürger gibt, die es ihm gleich tun.
- Ein Fahrradfahren saust vorbei und schreit: „Sozialismus ist Freiheit“ – immerhin, er hat unser Plakat gelesen „Freiheit statt Sozialismus“. Ich hätte ihn gerne gefragt, ob er mir ein Land nennen kann, in dem Sozialismus in der Praxis funktioniert und in dem er selbst gern leben würde.
- Aus den Reihen der Gegendemonstration schreit einer: „Ich verstehe nicht, wie es Frauen gibt, die Euch wählen.“ Ich habe ihm nicht geantwortet, weil ich mich nicht provozieren lasse. Wenn er es wissen will, dann kann er mich oder jemanden vom Infostand fragen ohne 10 Meter weit zu brüllen. Die Antwort ist: In unserem Landtagswahlprogramm findet sich das Wort „Frau“ nur ein einziges Mal (ich verrate jetzt nicht wo). Ansonsten machen wir Politik für Männer und Frauen gleichermaßen – ohne Unterscheidung des Geschlechts, genauso wir Politik ohne Unterscheidung der Herkunft, des Glaubens, etc. machen. Wir kennen, leben und lieben Grundgesetz-Artikel 3 Absatz 3a: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.
- Meine Heldin des Tages: eine junge Frau kommt auf mich zu und legt einen Flyer der „Omas gegen Rechts“ vor meine Füße, ohne Worte, dreht sich um, und geht. Dialog? Fehlanzeige.

7. Ein Esslinger fasst Demokratie in einem Satz zusammen: „Wann das Essen nicht schmeckt, muss was anderes probieren!“ – Und ich füge hinzu: wenn bei der Essensauswahl nichts Passendes dabei ist, dann erfindet man ein neues Menü – so ist 2013 die Alternative für Deutschland entstanden! Freiheit, Vernunft, Frieden, Volksabstimmungen, Gewaltentrennung, Föderalismus, ein schlanker Staat, Eigenverantwortung, etc. Das Beste von Allem. Das ist die Alternative für Deutschland. Heute, am 07.02.2026 feiern wir unseren 13. Geburtstag! 13 Jahre Alternative für Deutschland!
