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Gesamtelternbeirat Esslingen tritt nicht mehr als Veranstalter der Podiumsdiskussion auf!

Von Stephan Köthe

Das Podiumsgespräch zur Landtagswahl am Dienstag, den 03. Februar 2026 um 19h im Paulussaal im Salemer Pfleghof wird von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Kreisverband Esslingen-Nürtingen veranstaltet – in Kooperation mit dem Evangelisches Bildungswerk und der Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Esslingen.

Der Gesamtelternbeirat der Esslinger Schulen tritt nicht mehr als Veranstalter der Veranstaltung auf.

Mein Kommentar: Ich bedanke mich bei allen, die sich im Vorfeld dieser Veranstaltung für eine rechtssichere Gestaltung eingesetzt haben.
Schlimm, dass wesentliche Grundlagen unserer Demokratie: Dialog, Meinungsfreiheit und Respekt voreinander, bei vielen abhanden gekommen sind.
Gut, dass wir in einem Rechtsstaat leben.

Quelle: http://www.geb-esslingen.de/index_geb_s.php

Auf dem Podium (von links nach rechts): Mira Hartwig (GEW), Andrea Lindlohr (Grüne), Andreas Deuschle (CDU), Nicolas Fink (SPD), Joachim Werner (FDP), Catrin Spickermann (GEB).


Wofür steht die Alternative für Deutschland?

  • Wissen, Können, Leistung. Die Alternative für Deutschland Baden- Württemberg stellt diese drei Begriffe in das Zentrum der Schulpolitik. Wir wollen ein Schulwesen, das der Unterschiedlichkeit der Schüler durch ein gegliedertes Schulsystem gerecht wird und dadurch jedem die bestmöglichen Chancen auf Entwicklung bietet. Der Wechsel der Schulform muss in der Regel möglich sein und das Prinzip „kein Abschluss ohne Anschluss“ hat zu gelten.
  • Kinder haben ein Recht auf Bildung und der Staat ist verpflichtet, dieses sicherzustellen. Er kommt dieser Verpflichtung aber nur unzureichend nach. Deshalb wollen wir die im internationalen Vergleich sehr strenge deutsche Schulpflicht lockern und zu einer Bildungspflicht umwandeln (der Gedanke des Homeschooling), selbstverständlich mit staatlichen Leistungskontrollen.
  • Das aktuelle Schulsystem leidet unter einer zu starken Selbstbezüglichkeit, in der der Kontakt zur Lebenswirklichkeit wenig, als Fremdkörper oder ideologisch überformt stattfindet. Schulen und Lehre sind überbürokratisiert. Die Strukturen des Schulsystems sollen dezentralisiert werden, die Schulen mehr Autonomie erhalten.
  • Die AfD steht für Inklusion mit Augenmaß. Die Inklusion von Schülern mit Einschränkungen in die Regelschulen ist wünschenswert, darf aber nur so praktiziert werden, dass Mitschüler und Lehrkräfte – und insbesondere die Inklusionsschüler selbst – nicht überfordert werden. Eine Förderung ist in den vielen spezialisierten Sonderschulen des Landes oftmals effektiver umzusetzen.
  • Wir fordern neben der inhaltlichen eine ideologiekritische Überarbeitung des Bildungsplans von 2016. Die Bildungsinstitutionen dürfen nicht zur ideologischen Indoktrination unserer Kinder eingesetzt werden. Aufgabe der Schulen ist die Vermittlung von Wissen und Können, um das eigene Leben als mündiger Bürger führen zu können.
  • Voraussetzung für den Besuch der Grundschule sind Deutschkenntnisse, die zur Teilnahme am Unterricht befähigen. Kinder, die darüber nicht verfügen, müssen zunächst in Vorschulklassen gefördert werden. Wir wollen eine Flexibilisierung und Fokussierung der Grundschule: Ziel ist das verlässliche Erreichen solider Standards am Ende der 4. Klasse.
  • Die AfD Baden-Württemberg begrüßt die faktische Wiederherstellung der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung für den Übergang aufs Gymnasium. Wir fordern aber auch, dass der Realschulbesuch in Zukunft durch die Grundschulempfehlung begründet sein muss, damit diese Schulart ihre Stärken wieder voll entwickeln kann.
  • Die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums als Regelfall entspricht einer langjährigen Forderung der AfD Baden-Württemberg. Die Gesamtstundenzahl des neuen G9 unterschreitet aber diejenige des alten und bleibt somit hinter dessen Leistungen zurück. Gegen Überlegungen der politischen Führung, langfristig die Verbindlichkeit der zweiten Fremdsprache abzuschaffen, verwahren wir uns entschieden. Mathematik ist das zentrale Fach für Naturwissenschaft, Informatik und Technik. Wir wollen, dass Mathematik neben Deutsch in der schriftlichen Abiturprüfung verbindlich ist.
  • Berufstätigkeit und Wissenschaft der Zukunft werden die Nutzung von KI beinhalten. Es ist zentral, die nachwachsende Generation zur Nutzung und Ausgestaltung dieser Technologie zu befähigen. Dafür müssen die Lerninhalte sowie die Lernmethodik angepasst und die materiellen und personellen Voraussetzungen erfüllt werden. Freie, qualitätsgesicherte Lehr- und Lernmaterialien (Open Educational Resources) sollen landesweit bereitgestellt werden.

Skuriles

Am Infotisch lagen Aufkleber mit der Aufschrift:
noAfD! Pädagog*innen für Demokratie, Vielfalt und Menschenrechte!

Demokratie? Deshalb die beliebteste und stärkste Opposition ausschließen?
Vielfalt? Aber alles was recht(s) ist, canceln?
Menschenrechte? Nur für Linke?

Auf dem Aufsteller: Courage zeigen gegen rechts! Aktiv werden gegen rechts!
Ob CDU und die FDP wissen, bei wem sie da aufs Podium gegangen sind?
Ganz bestimmt! Das beweist, dass wir die einzige verbliebene Partei rechts der Mitte sind.
Wir stehen für Freiheit statt Sozialismus – egal ob International- oder National-Sozialismus.

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