Warum es die AfD gibt

Stephan Köthe, Jürgen Häußler und Alexander Anderka (von links nach rechts)
Esslingen war mit seinem Industriebesatz eine der wohlhabendsten Städte. Dieses Bild ändert sich. Es ist noch nicht richtig spürbar, weil vom geschaffenen Wohlstand noch gezehrt wird. Nicht mehr zu übersehende Vorboten sind aber die schrumpfenden Einkünfte aus der Gewerbesteuer. Zuerst als Schwarzmalerei bezeichnet, dann als konjunkturelle Delle und nun wird zugegeben, dass wir in einer strukturellen Krise sind. Auch die Schuldzuweisungen an Corona, Putin und nun
Trump greifen zu kurz. Das gut aufgestellte Ländle hat frühere Krisen im Bundesvergleich immer schnell überwunden. Das ist nun anders. Die Ursachen sind vielfältig. Seit 2011 werden die Landesregierungen von CDU, Grünen und SPD gestellt. Baden-Württemberg ist in dieser Zeit vom Vorzeigeländle zum Sanierungsländle geworden. Angefangen mit der Bildungspolitik, die vom ehemaligen Klassenprimus zum Nachhilfeschüler geführt hat. Die Wirtschaftspolitik, seit Jahrzehnten in CDU-Hand hat nicht zum Erhalt des industriellen Kerns geführt, sondern zur Erosion der hochbezahlten Arbeitsplätze in der Industrie. Die CO² Bilanz ist durch das Abschalten
der Kernkraftwerke schlechter geworden. Die Verkehrspolitik hat dazu geführt, dass Straße
und Schiene schlechter geworden sind. Die unkontrollierte Zuwanderung bei gleichzeitigem Verzicht auf sozialen Wohnungsbau und unsinnigen hohen Baukosten durch überzogene Anforderungen an die Bausubstanz führt zu Wohnungsmangel und zu hohen Mieten. Gleichzeitig werden Steuern und Abgaben erhöht und in der gesetzlichen Krankenversicherung sollen Ehepartner nicht mehr beitragsfrei mitversichert werden! Wir wollen das nicht! Unsere Konzepte finden Sie hier: www.alternative-fuer-esslingen.de

