Zur Heugasse 11 und zu Ostersonntag
Von Stephan Köthe
Nichts passiert ohne Ursache und Wirkung. Der Niedergang der Stadtfinanzen ist eine Auswirkung bundespolitischer Entscheidungen der letzten Jahre. Strategische Weichenstellungen in der Energie-, der Wirtschafts- und der Migrationspolitik verändern unser Land dramatisch. Eine Umkehr ist nicht in Sicht, und selbst wenn sie einträte, würde es Jahre dauern, bis sich eine spürbare Erholung zeigt. Als Stadträte versuchen wir das Beste aus der Situation zu machen. Ein Beispiel ist die Heugasse 11: Wir möchten sie gerne im städtischen Besitz halten und als Lern- und Leseräume für die Bücherei nutzen. Fände die Renovierung der Bücherei ohne Umzug in einen Interimsbau statt, könnten die eingesparten Mittel eine Renovierung und Anbindung der Heugasse 11 möglich machen.
Zu Ostersonntag: Am Sonntag denken wir daran, dass Jesus Christus auferstanden ist. Konrad Eißler hat in einem Gedicht die Einzigartigkeit von Jesus Christus zum Ausdruck gebracht:
Christus – der Einzige
Er ist nicht nur ein Leuchtender, sondern das Licht.
Er ist nicht nur ein Wegweiser, sondern der Weg.
Er ist nicht nur ein Wahrhaftiger, sondern die Wahrheit.
Er ist nicht nur ein Lebendiger, sondern das Leben.
Er ist nicht nur ein Großer, sondern der Herr.
Er ist der Einzige, in dem wir Gott schauen können, wie er ist.
Er ist der Einzige, von dem wir völlig durchschaut und dennoch geliebt werden.
Er ist der Einzige, bei dem ein Mensch die Schuld seines Lebens loswerden kann.
Er ist der Einzige, der einen völligen Neuanfang des Lebens ermöglicht.
Er ist der Einzige, der unserem Leben Sinn gibt und unser volles Vertrauen verdient.

